FMY e.V. fördert Yoga im Raum Moenchengladbach
Bildmotiv zum Thema Indien und Yoga!
E-Mail an FMY e.V. Beispielstunden Anmeldung zum Ueben Uebunbsarchiv-Asana Yoga-Fotos-Filme-Texte Shop für Yoga-Artikel Gastbuch Seiten empfehlen Abwaerts
Anatomie

Die Wirkung von Yoga

Zurück ◄

Anatomie allg.
Skelett & Asana
Wirbel & Nerven
Herz & Kreislauf
Hormonsystem
Verdauungssystem
Stoffwechsel
Muskelfunktion
Atembewegung
Yoga Wirkungen
Thematische Links

 


 

Allgemeine Wirkungsweise der Asanas (Körperhaltungen)
Die Wirkungen der Körperübungen des Yogasystems sind in ihrem Ausmaß, speziell aus der Sicht der westlichen Medizin nur schwer zu erfassen. Trotzdem gibt es einige augenscheinliche und in Studien auch belegte Wirkungen von Yoga Asanas auf den Organismus. Auf Grund der Fülle an Wirkungen, soll hier nur ein allgemeiner Überblick über die physiologischen Effekte gegeben werden.

Muskelaufbau
Relativ leicht spür- und erfahrbar ist die Stärkung der Muskulatur, die sich bei regelmäßigem Üben einstellt. Dabei ist es die Zunahme der roten, oxidativen Muskelfasern, die eine empfundene gesteigerte Ausdauerfähigkeit hervorrufen. Ein wichtiger Aspekt des Praktizierens von Yoga Asanas ist - bei einem ausgewogenen und vollständigen Übungsprogramm - die Beanspruchung vieler unterschiedlicher Muskelgruppen und dadurch auch das Trainieren von im Alltag kaum beanspruchten Muskeln. Gezieltes Üben kann zudem vorhandene Muskeldysbalancen ausgleichen und in bestimmten Fällen sehr wirksam gegen Rückenprobleme sein.

Stärkung des Skeletts
Eine ähnliche Wirkung ist auch für das Skelett zu verzeichnen. Um dem natürlichen Knochenabbau, entgegen zusteuern, bzw. ihn in Grenzen zu halten, ist es erforderlich, durch Belastung den Aufbau von Knochensubstanz zu fördern, da alle Knochen auf Druck-, Zug-, Dreh- und Schubkräfte mit dem Einbau entsprechender Zellen in das Knochengerüst reagieren.

Erhalt/Förderung der Beweglichkeit
Wie die Muskeln und Knochen, werden auch die Gelenke beim Ausführen von Yoga Asanas beansprucht. Bei korrekter und achtsamer Ausführung geschieht dies in einem Maß, das den Gelenken nicht schadet, aber ihre funktionellen Eigenschaften fördert oder zumindest erhält. Auch hierbei ist die Vielfalt wieder von entscheidender Bedeutung, da sämtliche Gelenke des Körpers nicht nur beansprucht, sondern auch in die unterschiedlichen Richtungen gebeugt oder gedreht werden. Die Beweglichkeit wird zudem gefördert durch die Dehnung, welche Bänder und Muskeln in den jeweiligen Stellungen erfahren. Besondere Vorsicht und Achtsamkeit ist hierbei bei verspannten Muskeln von Nöten, da Dehnung den Muskel zwar entspannen kann, eine zu starke Dehnung aber eine verstärkte innere Spannung des Muskels als Reaktion hervorruft.

Herz-/ Kreislaufwirkungen
Längerfristige positive Auswirkungen auf den Kreislauf und die Herztätigkeit (Pulsfrequenz) können vor allem Abfolgen von Yoga-Asanas wie beispielsweise der Sonnengruß erzielen. Wer aber dauerhaft in Ruhe einen Puls über 100/min oder aber - ohne Sportler zu sein – unter 60/min hat, sollte sich vorsichtshalber ärztlich untersuchen lassen.
Auswirkungen auf den Blutdruck erzeugen in erster Linie Umkehrhaltungen, so sollten vor allem Menschen mit niedrigem Blutdruck regelmäßig entsprechende Asanas ausführen. Ein ergänzender positiv Effekt der Umkehrhaltungen ist die entstauende Wirkung auf die Venen. (Der ideale Blutdruck sollte laut Hochdruckliga bei 120/80 mmHg liegen. Wenn der arterielle Druck höher als 140 zu 90 ist, sollte man ihn bei einem Arzt untersuchen lassen.). Menschen mit Bluthochdruck (Hypertonie) sollten also Vorsicht walten lassen und entspannende Übungen bevorzugen.

Organe und Verdauungsapparat
Die Beeinflussung des Verdauungsapparats und der abdominalen inneren Organe ist in der Regel auf die veränderten Druckverhältnisse zurückzuführen, wodurch in erster Linie die Magen-Darm-Motorik angeregt wird. So spiel die Zwerchfellatmung in Zusammenhang mit Übungen die Bauchorgane komprimieren eine beachtsame Rolle.

Drüsen-/Hormonsystem

Verschiedene Asanas haben u.a. Wirkungen auf das Drüsensystem bzw. auf bestimmte Drüsen. Die endokrinen Drüsen des Bauchraums werden durch mechanische Beeinflussung stimuliert. Selbst wenn die westliche Medizin diesem Effekt – wie die Beeinflussung der Schilddrüsenfunktion in Sarvanga Asana – 'heftig widerspricht' , ist der Einfluss von Yoga Asanas auf das Drüsensystem in yogischen Kreisen unstrittig.

Atem - Prana (Energiefluss)
Nicht zu unterschätzen, wenn auch mit westlicher Methodik nicht messbar, ist die Wirkung auf den Fluss des Prana. Zum einen werden durch die Asanas Spannungen und Blockaden gelöst, welche dem Prana einen ungehinderten Fluss verwehren, zum anderen spielt die Atmung, welche die Aufnahme der pranischen Energie steuert, in allen Asanas eine zentrale Rolle. So gibt es Asanas, die die Atmung in bestimmte Lungenregionen drängen, was sich auf den Energiefluss in zugehörigen Körperregion auswirkt.

Psychisch, spirituelle Wirkungen
Jedes Asana wirkt einzigartig auf unseren Geist und Bewusstsein. Grundsätzlich dafür ist Achtsamkeit, die man sowohl während der Übung, als auch in der darauf folgenden Erholungs- und Nachspürphase beibehalten sollte. Dies ist einer der grundlegendsten Aspekte der Yoga- und Asana-praxis! So wirkt die Selbstaktualisierung durch Yoga positiv auf das Gesamtbefinden und bereitet den Hintergrund für eine gute psychische stabilität.

Eine Studie "Yoga auf dem Prüfstand" von Steffen Brandt - Erschienen bei Viveka
Buchempfehlung:"Physiologische Aspekte des Yoga" (sehr wissenschaftlich) von Dieterich Ebert

   

 

 
Design powered and sponsored by: Pixeltempel - Multimedia & Webdesign Login FMY e.V. Intern Haftungsausschluss Impressum nach TDG Interne Suche Linkliste Literatur Wollen Sie unsere Website zu Ihrer Browser Startseite machen? Moechten Sie diese Seite Ihren Favoriten hinzufügen? Aufwaerts