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Hatha Yoga Einführungskurs Hatha-Yoga ( - Seite 2 von 11 - )

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Konzeptausführung des Basisunterrichtes 2. Stunde

1. Sammlung und Entspannung

Beispiel zur Alltagssituation der Teilnehmer (innen)

Frau X ist Prokuristin in einer Textilverarbeitenden Firma. Sie trägt die Verantwortung für die Koordination der Produktionsabläufe in der ganzen Firma. Nach ihrem Studium hat sie geheiratet und zwei Kinder bekommen, die jetzt 9 und 11 Jahre alt sind. In den letzten Jahren hat die Doppeltbelastung bei ihr zu Schlafstörungen und schmerzhaften Verspannungen geführt. Da Schlaftabletten ihr auf Dauer Magenschmerzen bereiten, hat ihr Arzt ihr Yoga oder Autogenes-Training empfohlen. Jetzt opfert sie wöchentlich drei Stunden für Yoga, weil Autogenes-Training bei ihr nicht funktioniert hat. In einem Gespräch wird klar, das sie Schuldgefühle hat, weil sie für ihre Kinder wenig Zeit findet. Nach Feierabend kann sie nicht abschalten, was in der Ehe, wie bei den Kindern Probleme bereitet. Ihr ist allmählich klar geworden das auch die Schlafstörungen und Verspannungen mit dieser Situation zusammenhängen. Ihren Job will sie aber beibehalten.

Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass die Alltagssituation bei den meisten Menschen in unserer Gesellschaft einige Ähnlichkeiten aufweist. Wir alle tragen in unserem Bewusstsein mehr oder weniger Verantwortung die uns, je nach Identifikationsintensität, weit über die jeweilige Situation hinausgehend aufwühlt.

Wie kann Yoga Frau X helfen? Die Identifikation mit ihrem Job als Prokuristin, wie die mit ihrer Mutterrolle, ist ein Bewusstseins- bzw. Geistesprozess und hängt mit ihren Wertvorstellungen zusammen. Wenn Wertvorstellungen zu Zwangsvorstellungen werden, können Schlafstörungen und Verspannungen die Folge, bzw. psychisch, physische Symptome dieser Bewusstseinshaltung sein.

Die Geisteshaltung hat also eine körperliche Seite. Jeder Gedanke hat eine körperliche Seite ! Wenn also der Geist auf den Körper wirkt, können wir durch den Körper auch auf den Geist wirken.

Das Klangschalenprinzip

Schlägt man eine Glocke oder Klangschale an, ist der Ton anfänglich laut und raumfüllend, wird mit der Zeit leiser und verebbt nach einer Weile in der Stille. Ist er laut fällt es leicht ihn zu hören und die Konzentration auf ihn zu richten. Je leiser er wird, um so schwieriger ist es, die Aufmerksamkeit an ihn zu binden. Das geht bis zu dem Punkt, wo die Aufmerksamkeit mehr und mehr auf die Stille gerichtet bleibt.

Mit dem Körper ist es ähnlich. Wir bringen den Körper in eine Position ( Asana ). Ist die Körperhaltung anstrengend, verursacht sie, je länger wir in ihr verweilen um so intensivere, Körpergefühle. Diese Körpergefühle drängen in die Aufmerksamkeit. Die Aufmerksamkeit sammelt sich allmählich um diese Empfindungen. An einem individuell bestimmten Punkt der Ermüdung, wechseln wir dem Prinzip des Hatha-Yoga folgend in eine entspannende Körperhaltung. Wenn wir in der Entspannungsphase unseren Körpergefühlen so folgen wie dem Klang der Glocke, wird die Aufmerksamkeit behutsam auf die innere Stille gerichtet. Je intensiver die Aufmerksamkeit auf die Körperempfindungen gerichtet bleibt, um so weniger wird das Bewusstsein durch Alltagssorgen erfüllt sein.

Wenn also die Aufmerksamkeit durch Asanas Körperzentrierter wird, wechselt auch der Bewusstseinszustand vom hektischen Alltagstreiben zu den natürlicheren, inneren Rhythmen. Die dort herrschende Harmonie, befriedet den Allgemeinzustand und lässt uns wieder zu Ruhe kommen.

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