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Hatha Yoga Einführungskurs Hatha-Yoga ( - Seite 3 von 11 - )

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Konzeptausführung des Basisunterrichtes 3. Stunde

Patanjali, ein indischer Weiser und Gelehrter, sagte : " Yoga ist der Weg zur Ruhe des Geistes."

Zweifellos klingt dieser Satz für einen kultivierten Menschen, der aus einer Welt stammt in der Wissen Macht bedeutet, sehr fremd. Betrachten wir aber trotz der Einwände, die wir vielleicht haben einmal, was in dem hochkultivierten Geist geschieht.

Über das Sehen, Hören , Schmecken, Riechen und den Tastsinn empfängt der Geist, im Wachbewussten Zustand, ständig Anregungen. Die Sinnesreize provozieren lawinenartige Gedächtnis- wie Zuordnungsprozesse. Informationsverarbeitungsprozesse entwickeln ihre Eigendynamik und verstricken uns zunehmend in Abstraktionen. Wenn wir uns in einer ruhigen Stunde einmal selbst beobachten, werden wir erkennen, dass im Inneren ein steter geistiger Monolog stattfindet. Ist der Geist nicht gerade mit einem bestimmten Thema beschäftigt, füllen bruchstückhafte und zusammenhangslos scheinende Erinnerungsfragmente den Bewusstseinsraum. Selbst wenn wir uns sagen, " jetzt will ich an nichts mehr denken," setzt der Monolog nach wenigen Sekunden wieder ein.

Je mehr wir dem geschulten Wissensdurst nachgehen, um so weitläufiger werden die inneren Verarbeitungsprozesse. Prozesse die, wie wir feststellen können, sich unserer Kontrolle entziehen.
Nicht wir beherrschen sie, sondern sie beherrschen uns.

Wertvorstellungen, Überzeugungen, Ideale, die modernen Medien mit ihrer beschleunigten Informationsverbreitung, all das vereinnahmt den Geist so sehr, dass die uns ureigenen, natürlichsten Rhythmen, wie Verdauung, Schlaf, Atmung usw. bei vielen empfindlich gestört sind.

Es scheint, dass Wissen als Macht jene Macht ist, die andere über uns haben, solange wir nicht wissen wer wir selber sind.

Wer also bin ich ?

Es ist keine tote, vergangene Gelehrsamkeit, sondern nur lebendige, gegenwärtige Bewusstheit, die uns bei der Suche weiterführt. Dies ist, bei genauem Untersuchen, keine Frage nach Bewusstseinsinhalten, sondern eine Frage nach dem Bewusstsein selbst. Das von Inhalten befreite Bewusstsein, der ruhige Geist erst, gibt den Blick auf das frei, was wir sind.

Es geht also mehr um Wahrnehmung als um Denken und genau diese Wahrnehmung, die Selbstwahrnehmung, wird durch den, in abstrakter Eigendynamik, befangenen Geist überlagert.

Nun macht es einen Sinn, dass Patanjali Yoga als den Weg zur Ruhe des Geistes definiert.

Die Körperübungen des Hatha-Yoga dienen als Mittel zur Zentrierung, Sammlung und Befriedung des Geistes. Immer wieder werden wir erleben, dass die Selbstwahrnehmung im Asana durch die Zerstreuung des Geistes gestört wird. Die Parkuhr, der Babysitter, was wir gleich essen werden, ob die Herdplatten abgestellt sind, usw. all das sind Projektionen die uns von der gegenwärtigen, körperlichen Bewusstheit ablenken. Die Aufmerksamkeit pendelt also zwischen Körperzentrierung und Zerstreuung hin und her. Je mehr Dynamik im Geist herrscht, um so weitläufiger sind die Ablenkungen. Mit der Intensität der Körperhaltung, der Anstrengung, dem ruhigen Ausharren, tritt das Körperempfinden allmählich in den Vordergrund, ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Die stetig zu erneuernde Ausrichtung der Aufmerksamkeit auf das Körperliche verlangsamt den Geist. Mit der Veränderung des Bewusstseinszustandes kommt auch der Körper wieder zur Ruhe und entfaltet eine Harmonie, die mit der Erholsamkeit des Schlafes vergleichbar ist.

Verstehen wir richtig , es geht nicht darum das Denken abzuschaffen, sondern ihm den richtigen Stellenwert zuzuordnen !

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