FMY e.V. fördert Yoga im Raum Moenchengladbach
Bildmotiv zum Thema Indien und Yoga!
E-Mail an FMY e.V. Beispielstunden Anmeldung zum Ueben Uebunbsarchiv-Asana Yoga-Fotos-Filme-Texte Shop für Yoga-Artikel Gastbuch Seiten empfehlen Abwaerts
Hatha Yoga Einführungskurs Hatha-Yoga ( - Seite 4 von 11 - )

Zurück ◄

Yoga heute
Chakras & Energie
Hand - Mudras
Hatha Yoga
Yoga Pradipika
Urklang & Yoga
Tinnitus
Meditation
Mantra
Katha Upanishad
Bhagavad Gita
Yoga Sutras
Astanga Yoga
Advaita Vedanta
Gedichte

 

Konzeptausführung des Basisunterricht 4. Stunde

Ein befreundeter Philosoph sagte mir einmal, " Yoga ist die Fortsetzung von Philosophie mit anderen Mitteln."

Es ist also nicht bloßes Grübeln oder Theoretisieren, was uns auf dem Weg der Selbsterkenntnis weiterführt. Es geht mehr um die Erfahrung, wer da grübelt oder theoretisiert. Die Gedanken sind austauschbar aber es ist etwas da, was nicht austauschbar ist, was bleibt, was immer schon da war.

Das zu erkennen, ist eines der Hauptziele des Yoga, auch des Hatha-Yoga. Asana bedeutet Haltung ! Yoga ist ganzheitlich ausgerichtet, so bedeutet Asana nicht nur Körperhaltung, sondern auch die Haltung und Ausrichtung des Geistes. Die Körperzentrierung dient als Mittel zur Einflussnahme, auch auf den Geist. Wenn wir Asana regelmäßig, also ernsthaft üben, entsteht eine Beobachterposition. Eine Position, die gelöst ist aus dem Kampf des Alltags. Von hier, von dieser inneren Ruhe aus betrachtet, sehen wir, das was wir tun gelassener und klarer.

Ein zerstreuter und getrübter Geist kommt nicht weit, bei der Frage nach Selbsterkenntnis, er bleibt stecken, verweilt in Avidya. Das ist Wissen, das kein richtiges Wissen ist. Die Asanas vermitteln Selbstaktualisierung, Selbstwahrnehmung oder eine Selbsterfahrung , denn es geht um Erkenntnisse die auf eigener Erfahrung gründen sollen. Es geht darum selbst Antworten zu finden und selbst zu prüfen, sonst ist es keine Selbsterkenntnis.

Selbsterkenntnis ohne gegenwartsbezogene Selbstwahrnehmung ist irreführend. Wenn wir die Selbstwahrnehmung entwickeln, kommen wir weiter. Eine nicht flüchtige, intensive und andauernde Selbstwahrnehmung ist nicht leicht zu erreichen. Das Konzept des Hatha-Yoga nutzt auch die Atmung als Übungsfeld der Selbstwahrnehmung.

Ein nervöser, unausgeglichener, gestresster Mensch atmet in der Minute bis zu 36 mal ein und aus. Ein ruhiger, ausgeglichener dagegen ca. 6 mal. Der nervöse Mensch atmet mehr in Richtung Brustkorb, nach oben. Der Ausgeglichene nach unten, in Richtung Bauch. Die Atmung dort ist voluminöser.

Erspüren wir einmal unsere eigene Atmung . Prüfen wir uns einmal selbst, ob wir fähig sind zu einer feinsinnigen Selbstwahrnehmung oder ob der innere Film der Gedanken alles übertönt.

Übung:

Aufrecht sitzend werden die Zeigefinger und Daumen gegeneinander gelegt. Dort wie überall im Körper ist der Puls fühlbar. Wenn nicht , hilft das Schließen der Augen. Nun zähle, wie viele Pulsschläge dauert die Ein- und wie viele die Ausatmung ? Bleibe dabei und lass dich nicht ablenken. Wird der Atem langsamer, ruhiger und tiefer ? Wenn wir es schaffen, können wir diese Übung auch im Alltag durchführen. Die Atmung soll jedoch nicht beeinflusst werden. Es geht nur ums Beobachten, darum zu spüren wie der Alltagsatem schwingt. So finden wir, von der oft fremdbestimmten Dynamik des Alltags, kurz zu uns selbst.

Wir können die Übung auch als Selbstbesinnung oder Selbstaktualisierung praktizieren. Wir spüren und werden so erkennen dass Körper, Geist und Seele ein zusammenhängendes Ganzes ist.

Yoga ist also eine ganzheitliche Methode zur Selbsterkenntnis.

Zurück | ÜbersíchtWeiter

 

 
Design powered and sponsored by: Pixeltempel - Multimedia & Webdesign Login FMY e.V. Intern Haftungsausschluss Impressum nach TDG Interne Suche Linkliste Literatur Wollen Sie unsere Website zu Ihrer Browser Startseite machen? Moechten Sie diese Seite Ihren Favoriten hinzufügen? Aufwaerts