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Hatha Yoga Einführungskurs Hatha-Yoga ( - Seite 5 von 11 - )

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Konzeptausführung des Basisunterrichtes 5. Stunde

2. Die Atmung

Im Hatha-Yoga spielt die Atmung eine herausragende Rolle. Der Atem und seine Qualität, spiegelt unsere Empfindungen, unseren Zustand, er dient im Yoga als Brücke vom Bewussten zum Unbewussten. Das schluchzende Atmen beim Weinen, der Seufzer während oder nach einer seelischen Belastung, das zischende Einatmen bei einem plötzlich stechenden Schmerz, das pumpende Luftholen wenn wir Treppen steigen oder die Veränderung der Atmung wenn ein Kleinkind ein neues Spielzeug untersucht, immer spiegelt die Atmung den Zustand von Körper, Geist und Seele.

Die Atmung ist einerseits autonom innerviert, andererseits kann sie auch willentlich gesteuert werden. Einflussnahme auf die Qualität der Atmung ermöglicht im Hatha-Yoga die Änderung psychischer Zustände. Die Einflussnahme geschieht nicht abrupt, so wie wir aufspringen wenn wir heißen Kaffee verschüttet haben, sondern einfühlsam. Die harmonische Pendelschwingung langsam, Stück für Stück, weiter ausdehnend, verlangsamen, vertiefen wir den Atemprozess. Wir brauchen also Aufmerksamkeit, die ganze.

Wir entwickeln eine Beobachterposition. Werden wir abgelenkt, durch Gedanken oder Sinne, verlieren wir sofort die Kontrolle über den Atem und müssen neu beginnen. Über den Atem können wir Körper, Geist und Seele in Einklang bringen. Ist diese Harmonie gestört, drückt sich das sofort in der Atmung aus. Um ein solides Fundament für die späteren Pranajamas ( spezielle Atemübungen im Hatha-Yoga) zu schaffen müssen wir jedoch stufenweise Aufbauen, Erfahrungen sammeln. Die Asanas helfen uns dabei.

An erster Stelle erforschen wir unsere Atemräume und Atembewegungen. Wir legen die Hände auf Bauch und Brustkorb und erspüren die Bewegungen der Atemhilfsregionen, des Körpers. Hier sind Muskeln aktiv die wir trainieren können. Zunächst nehmen wir jedoch keinen Einfluss. Wir spüren, welchen Weg die Luft hinein und hinaus nimmt, wie kalt sie eintritt und wie warm sie ist wenn sie wieder austritt. Wir beobachten wie sanft sich die Schwingungen vollziehen. Wir beschäftigen uns mit der Anatomie der Atmung.


An zweiter Stelle kommt die Einflussnahme. Wir dehnen ihn aus, versuchen alle Atembereiche einzubeziehen, zu füllen und zu leeren. Wir versuchen etwas langsamer als gewöhnlich zu atmen. Wir bereiten uns vor für das Kommende.
An dritter Stelle beschäftigen wir uns mit der Atmung im Bewegungszusammenhang. Wir versuchen Bewegungen durch die Atmung einzuleiten. Atemfluss und Bewegungen werden harmonisiert, ein Einklang entsteht und wir versuchen ihn zu erhalten. Wenn wir die Atmung richtig einsetzten ist sie ein hervorragendes Hilfsmittel um die Asanas wirkungsvoller, effektiver zu gestalten. Deshalb sollten wir den Körper, den Atem und die Bewegungen unseres Geistes miteinander verschmelzen. Damit erst wird der Inhalt der Asanas verwirklicht.

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