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Hatha Yoga Einführungskurs Hatha-Yoga ( - Seite 6 von 11 - )

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Konzeptausführung des Basisunterrichtes 6. Stunde

3. Die Verbindung zwischen Atmung und Bewegung

In unseren vergangenen Yogastunden habe ich u. a. versucht deutlich zu machen, dass es einen fundamentalen Unterschied zwischen Hatha-Yoga und Gymnastik oder anderen, meist leistungsorientierten Sportarten gibt. Wir sollten versuchen unser Leistungsdenken und Vergleichszwänge für die Zeit des Yogaübens auszuschalten. Immer wieder sollten wir uns bewusst machen, dass die natürlichen Rhythmen unseres Körpers zur Orientierung dienen. Sanft und einfühlsam, nicht gewaltsam und leistungsbezogen üben !

Der Atem, wenn er unbeeinflusst schwingt, gibt uns eine Naturbezogene Selbstorientierung. Wenn wir den Atem einfühlsam ausdehnen und ihm dann mit unseren Bewegungen aufmerksam folgen, entsteht innere Harmonie. Auf diese Weise übend sind wir auch vor Verletzungen geschützt, wir fühlen was wir machen und überholen uns nicht selbst.

Eine Faustregel gibt uns eine Orientierung zur Verbindung von Atem und Bewegung.

Alle Vorwärts- wie Seitwärtsbeugen und alle Drehungen des Oberkörpers werden mit der Ausatmung verbunden. Alle Biegungen und Beugen nach hinten werden mit der Einatmung vollzogen.

Aus Bewegungsbedingten Stauungen oder Dehnungen der Körperinnenräume, bzw. aus der Anspannung oder Dehnung der Atemhilfsmuskeln, wird die jeweils bewegungszugehörige Atemphase abgeleitet. Um dieses Prinzip besser zu verstehen, ist es hilfreich die Anatomie der Atmung zu verstehen.

In manchen Asanas sind die Atemräume sehr eingeschränkt. In anderen dagegen werden sie weit geöffnet. So entsteht mit dem üben der Asanas ein Bewusstwerden der Atemräume, wir lernen sie für die Bewegung zu nutzen. Hier wird klar, dass Hatha-Yoga auch atemtherapeutische Effekte hat, die wir bei näherem Verstehen gezielt einsetzen können.

Sind wir durch entsprechende Übungen für den Atemprozess sensibilisiert, haben wir die Atemschwingung einfühlsam ausgedehnt, kann eine Körperposition mit einer entsprechenden Atemphase eingenommen bzw. verlassen werden. Die Bewegung soll der Atmung folgen, nicht umgekehrt! Wollen wir z.B. den Brustkorb für eine tiefe Einatmung mobilisieren, können wir das indem wir die Arme heben und uns einatmend lang strecken.

Wollen wir aus der Rückenlage nach vorn zum Sitzen hoch, brauchen wir dazu die Anspannung der Bauchmuskeln, welche gleichzeitig auch die Ausatmung bewirken. Wollten wir uns einatmend aufrichten, würde die zu der Bewegung gehörige Bauchmuskelspannung den Einatemprozess bremsen und einschränken. So wie wir durch Bewegungen die Atmung Fördern können wir später, durch bewussten Umgang mit der Atmung, die Asanas durch die Atmung verbessern.

Wenn wir die Atmung also richtig einsetzen, ist sie ein hervorragendes Mittel um Asanas wirkungsvoller, effektiver zu gestalten.

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