FMY e.V. fördert Yoga im Raum Moenchengladbach
Bildmotiv zum Thema Indien und Yoga!
E-Mail an FMY e.V. Beispielstunden Anmeldung zum Ueben Uebunbsarchiv-Asana Yoga-Fotos-Filme-Texte Shop für Yoga-Artikel Gastbuch Seiten empfehlen Abwaerts
Hatha Yoga Einführungskurs Hatha-Yoga ( - Seite 7 von 11 - )

Zurück ◄

Yoga heute
Chakras & Energie
Hand - Mudras
Hatha Yoga
Yoga Pradipika
Urklang & Yoga
Tinnitus
Meditation
Mantra
Katha Upanishad
Bhagavad Gita
Yoga Sutras
Astanga Yoga
Advaita Vedanta
Gedichte

 
Konzeptausführung des Basisunterrichtes 7. Stunde

4. Anspannung und Entspannung

Rein äußerlich betrachtet arbeiten wir im Hatha-Yoga an der Muskulatur. Würde man es aber ausschließlich so betrachten, ließe man eine Vielzahl wirkungsvoller Aspekte beiseite. Beschäftigen wir uns trotzdem einmal mit diesem Thema.

Wenn wir einen Muskel anspannen, kontrahieren sich die Muskelfasern und drücken dabei die feinen Äderchen, die den Muskel versorgen zusammen. Die Blutmenge, die dabei den Muskel versorgt, wird also mit zunehmender Muskelanspannung eingeschränkt.

Solange wir nur 20% der Maximalkraft einer Muskelgruppe nutzen, um in einer Körperhaltung zu bleiben, kann das Blut die Muskelzellen ungehindert mit frischem Sauerstoff versorgen. Unter solchen Voraussetzungen könnten wir quasi unendlich lange in der Haltung verweilen.
Nutzen wir 20% - 50% unserer Maximalkraft, wird ein zunehmender Teil der Kapillaren zusammengedrückt. Sie können dann keinen Sauerstoff mehr an den Muskel liefern und auch keine Stoffwechselendprodukte mehr abtransportieren. Sie häufen sich an und die mögliche Verweildauer in einer Haltung nimmt ab.
Brauchen wir über 50% unserer Maximalkraft um in einem Asana zu verharren, sind die Kapillaren völlig geschlossen. Es kann weder Sauerstoff heran - noch Abfallprodukte abtransportiert werden. Der Muskel ist dann gegenüber dem Kreislauf verriegelt.
Nehmen wir einmal an eine Körperposition erfordert 80% der Maximalkraft, dann sinken wir nach spätestens 40 Sekunden zu Boden.

Bei derartigen Anspannungen wird durch Ansammlung von Stoffwechselendprodukten die Muskulatur regelrecht vergiftet. Nach extremen Übersäuerungen hat man sogar Auflösungen von Zellstrukturen beobachtet. Untersuchungen haben ergeben, dass die Kapillaren, die feinen Äderchen die unsere Muskeln versorgen, im Muskelaufbautraining bei einer Belastung von etwa 30% der Maximalkraft optimal zur Vermehrung und Ausbildung stimuliert werden.

Im Muskelaufbau spielen also die Wiederholungshäufigkeit und die Spannungsdosierung der Übungssequenzen eine entsprechende Rolle. Für Yoga-Anfänger, mit häufig vorkommenden muskulären Asymmetrien, - was z.B. zu einer schlechten Wirbelsäulenbalance mit Folgeschäden führen kann - , ist es ratsam spezifische Muskelgruppen mit dynamischen Übungen ( Karanas ) erst einmal aufzubauen. Dies ist besonders für übergewichtige Personen ein Thema. Die Körperkraft soll im Verhältnis zum Gewicht des Körpers entwickelt werden.

Für viele klassische Asanas ist eine gut entwickelte Muskelbalance Vorbedingung, da sie ansonsten auch Schäden verursachen können. Glücklicherweise können viele Asanas abgewandelt und dynamisiert werden, wodurch eine entsprechende Aufbauarbeit möglich wird. Es macht also Sinn, individuelle Ziele zu verfolgen und Übungsreihen entsprechen aufzubauen. Ein Thema für den Einzelunterricht.

In Problemfällen ist es ratsam Übungsreihen mit Krankengymnasten, Orthopäden oder Sportmedizinern abzustimmen, wozu die Übungsblätter sinnvolle Dienste leisten können. Obwohl Hatha-Yoga manch einen heilgymnastischen Dienst leisten kann, es bleibt ein spiritueller Übungsweg.

Die spürbare Anstrengung weckt Aufmerksamkeit, zentriert die Bewusstheit auf die körperliche Gegenwart und sensibilisiert für alle energetischen Prozesse. Nach einer wohldosierten Anstrengung folgt jedes Mal eine kurze Entspannungsphase. Sie ist die Rückbesinnung zur inneren Ruhe.

Zurück | ÜbersíchtWeiter

 

 
Design powered and sponsored by: Pixeltempel - Multimedia & Webdesign Login FMY e.V. Intern Haftungsausschluss Impressum nach TDG Interne Suche Linkliste Literatur Wollen Sie unsere Website zu Ihrer Browser Startseite machen? Moechten Sie diese Seite Ihren Favoriten hinzufügen? Aufwaerts