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Hatha Yoga Einführungskurs Hatha-Yoga ( - Seite 8 von 11 - )

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Konzeptausführung des Basisunterrichts 8. Stunde

In den vergangenen Übungsstunden wurde immer wieder deutlich, dass mit der Intensität einer Körperhaltung, der Anstrengung, dem ruhigen Ausharren und der tiefen Atmung, eine Körperzentrierung stattfindet. Wenn das energetische Körperempfinden am dichtesten ist, wenn wir die Grenze des Ausharrungsvermögens erreichen, dann ist die Wachheit für die körperliche Gegenwart am größten. In der darauf folgenden Entspannungsphase soll dieser Impuls genutzt werden.

Wir sollten beim Nachspüren bleiben, nicht in Gedanken versinken. In der Erholungsphase wird der Atem freigegeben, aber nicht die Aufmerksamkeit. Folgen wir also den Energieempfindungen aufmerksam und wach, werden wir Zeuge des Ausgleichs, des Weges zur inneren Stille. Es entsteht allmählich eine besondere Bewusstseinsqualität, eine Beziehung zur inneren Mitte. Wenn die Aufmerksamkeit ganz in der Gegenwart verweilt, gewinnt unser Handeln eine höhere Qualität.

Viele Kursteilnehmer haben die Schnelllebigkeit soweit verinnerlicht, dass sie sich selbst chronisch antreiben. Ist das Eine erledigt, soll sofort das Nächste folgen. Dieser innere Treiber, ein Zivilisationsmotor , führt leider auch dazu, dass wir verlernen in der Gegenwart zu verweilen. Langsamkeit vermittelt auch Erlebnisintensität. Allzu oft überholen wir uns selbst, leben an uns vorbei. So streben wir in die Zukunft, auf kosten der Gegenwart. Während wir das Eine machen, denken wir schon an das Nächste. Wir haben Ziele und spüren oft nicht, wo wir stehen oder wer wir sind.

Der Weg ist das Ziel !


So gibt es keinen Weg zur Glückseligkeit.
Der Weg selbst ist Glückseligkeit.

Zur Entspannung sollten wir uns also genügend Zeit geben. Wenigstens soviel wie die Anstrengung zum Verklingen und der Atem zur Beruhigung braucht. Dann erst, ist der Körper bereit für das nächste Asana.

In einer Yoga-Übungsreihe wechselt also Anspannung und Entspannung in einer Weise, die Freiräume für Bewusstheit erstrebt und herstellt. Wenn wir das beim Üben verpassen, vernachlässigen wir das Wesentliche !

Randbemerkung:

Es scheint ein Charakteristikum der Moderne zu sein, dass Menschen sozusagen auf der Überholspur leben. Karriere, Hausbau, materieller Reichtum usw., zeugen von einer eher fragwürdigen Sinnstiftung, wenn sie mit Ignoranz gegenüber der eigenen wie der umgebenden Natur einhergeht.

Bei allem was Menschen treibt, geht es letztlich um die erzielte Befriedigung. Zufriedenheit ist aber kein Attribut der Gegenstände, die wir kaufen könnten, sondern eine Eigenschaft die dem Menschen innewohnt. Durch den Besitz, egal welcher Sache, wird diese Eigenschaft nur mehr oder weniger vorübergehend angerührt. Wohin entschwindet sie?

Wenn wir Yoga üben entwickeln wir einen direkten Zugang zum inneren Frieden. Eine Zufriedenheit die uns selbstgenügsamer und bescheidener werden lässt. So tun wir etwas für den Weltfrieden und die Natur.

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