FMY e.V. fördert Yoga im Raum Moenchengladbach
Bildmotiv zum Thema Indien und Yoga!
E-Mail an FMY e.V. Beispielstunden Anmeldung zum Ueben Uebunbsarchiv-Asana Yoga-Fotos-Filme-Texte Shop für Yoga-Artikel Gastbuch Seiten empfehlen Abwaerts
Mantra Zur Mantra Meditation

Zurück ◄

Yoga heute
Chakras & Energie
Hand - Mudras
Hatha Yoga
Yoga Pradipika
Urklang & Yoga
Tinnitus
Meditation
Mantra
Katha Upanishad
Bhagavad Gita
Yoga Sutras
Astanga Yoga
Advaita Vedanta
Gedichte

 
Um zu verstehen in welchem übergeordneten Zusammenhang die Mantren stehen ist es günstig die vorangegangenen Texte zu lesen, die unter den Links " Cakras" und "Nada" zu finden sind.

Unter dem Link "Energiezentren" ist der Text, "Die schöpferische Energie des Universums und die Cakras", auffindbar. In ihm heißt es: "Gemäß den alten Schriften erschien als erster Ausdruck des Brahman Shabda, ein Klang oder Laut, der einen " Sinn " beinhaltet. Ein anderer Ausdruck für Shabda ist Nada, der Urton der Schöpfung." Im weiteren Verlauf des Textes klärt sich die altindische Sicht der Genesis. Aus Nada, einer Urschwingung, entstehen Unterschwingungen aus denen wiederum alles Weitere hervortritt.

Die faszinierende Idee, aus diesem Urklang Nada oder Shabda das ganze Sanskritt Alphabet abzuleiten, führt zur Verbindung des Urklangs mit der Sprache. Das Wort enthielt somit den Anspruch einer gottgegebenen Totalität.

Es waren also, dieser Anschauung gemäß, nicht zuerst die Dinge welche im nachhinein durch Worte benannt wurden, sondern die Schwingungen, und in Folge die "Worte", brachten die Dinge hervor. Eine heilige Sprache, deren "Zaubermacht" im Mantra ihren Fortbestand behauptet. So soll das "Wort" die, des mit ihm Gemeinten, immanente Schwingung treffen um so gleichartiges hervorzubringen. Das Opferfeuer zu den Homa Ritualen (Feuer Zeremonien) wurde angeblich durch das Mantra RAM entzündet. (Vielleicht ist im Umgang mit bestimmten Mantren Vorsicht geboten, weil z.B. eine Fehldosierung des Mantras RAM unter Umständen zur Selbstentzündung führen könnte.)

Da das Wort, im westlichen Verständnis, nicht das ist was es bedeutet, sondern als phonetisches Symbol, für das zu Deutende steht, ist unsere Sprache sozusagen entzaubert. Vielleicht wird deshalb zur Mantra Intonation empfohlen die richtige Aussprache zu nutzen, um so die Macht des Mantras zur vollen Entfaltung zu bringen. Die Schwierigkeit besteht nun darin jemanden zu finden der in der Lage ist die Mantren auf die rechte Weise auszusprechen bzw. zu intonieren.

Ähnlich wie sich ein weißer Lichtstrahl, durch ein Prisma fallend, in die 6 Grundfarben aufteilt, soll sich die Uhrschwingung Nada im Schöpfungsprozess in verschiedenartige Unterschwingungen aufteilen. Dem entsprechend folgen in den Zentren der jeweiligen Cakren die Bijas (Keimlaute) OM, HAM, JAM, RAM, VAM, LAM und darauf bezogen die Blütenblätter der einzelnen Cakren als Träger der 50 Sanskritbuchstaben. Vom Sahasrara- Cakra, der höchsten Ebene, ausgehend teilt sich die Nada Schwingung im Schöpfungsprozess und die Sanskritbuchstaben schwingen entsprechend in immer grobstofflicher werdenden Ebenen abwärts.

 

Sahasrara- Cakra Diese höchste Ebene hat kein Bija
Ajna- Cakra ( Bija= OM) Ham, Ksham
Vishuddha- Cakra (Bija=HAM) Am, Aam, Im, Iim, Um, Uum, Rm, Rrm, Lrm, Lrrm, Em, Aim, Om, Aum, Am, Ahm
Anahata- Cakra (Bija=YAM) Kam, Kham, Gam, Gham, Ngam, Cham, Chham, Jam, Jham, Njam, Tam, Tham
Manipura- Cakra (Bija=RAM) Dam, Dham, Nam, Tam, Tham, Dam, Dham, Nam, Pam, Pham
Swadhisthana- Cakra (Bija=VAM) Bam, Bham, Mam, Yam, Ram, Lam
Muladhara- Cakra (Bija=LAM) Vam, Sham, Scham, Sam

Das Rückbindende Glied scheint bei allen Sanskritbuchstaben wie Bija Mantren die Endung M zu sein. Hieraus ergibt sich ein Rückbezug, aller aus diesen Buchstaben gebildeten Worte oder Mantren, zu ihrem Ursprung, zu den Bija Mantren, bzw. zu Nada. Ob nun die Elemente Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde, die Götter wie Göttinnen, Shiva und Shakti oder wie sie auch immer benannt werden, ob die zur Meditation gewählten Mantren lange Vers- muntren oder Kurze Bijas sind, es besteht die immerwährende Rückbeziehung zu Nada, der Urschwingung, als Anbeginn der Schöpfung.

Wenn nun der Weg zu Samadhi (Erleuchtung) durch das zur Ruhe führen des Geistes in der Meditation geebnet werden soll, scheint es folgerichtig sich nicht mit allzu komplexen Vers- Mantren zu beschäftigen, da dies den Geist doch wieder in eine Komplexität hinein führt die dem Ziel widerspricht.

Der kürzeste Weg scheint also darin zu bestehen, den rechten Ton (NADA) im inneren zu hören und ihm die ganze Aufmerksamkeit zu widmen. Leider ist es, so dass nicht jeder diesen inneren Ton wahrnimmt und Übende so auf hinführende Techniken angewiesen sein werden.

Reiner Mausen

 

 

 
Design powered and sponsored by: Pixeltempel - Multimedia & Webdesign Login FMY e.V. Intern Haftungsausschluss Impressum nach TDG Interne Suche Linkliste Literatur Wollen Sie unsere Website zu Ihrer Browser Startseite machen? Moechten Sie diese Seite Ihren Favoriten hinzufügen? Aufwaerts