FMY e.V. fördert Yoga im Raum Moenchengladbach
Bildmotiv zum Thema Indien und Yoga!
E-Mail an FMY e.V. Beispielstunden Anmeldung zum Ueben Uebunbsarchiv-Asana Yoga-Fotos-Filme-Texte Shop für Yoga-Artikel Gastbuch Seiten empfehlen Abwaerts
Mantra Mantra Jap

Zurück ◄

Yoga heute
Chakras & Energie
Hand - Mudras
Hatha Yoga
Yoga Pradipika
Urklang & Yoga
Tinnitus
Meditation
Mantra
Katha Upanishad
Bhagavad Gita
Yoga Sutras
Astanga Yoga
Advaita Vedanta
Gedichte

 

Japa Vidhana

Japa ist die Wiederholung irgendeines Mantras oder Namens Gottes mit Hingabe und Gefühl. Japa entfernt die Unreinheiten des Geistes, macht frei von Sünden und bringt den Anhänger zum Angesicht Gottes.
Jeder Name ist voll grenzenloser Kraft. So wie das Feuer die natürliche Eigenschaft hat, Dinge zu verbrennen, so hat der Name Gottes die Kraft, Sünden und Wünsche zu verbrennen.
Süßer als alles Süße, besser als alles Gute, reiner als alles Reine ist der Name Gottes.
Der Name Gottes ist ein Boot zur Überquerung des Ozeans von Geburt und Tod. Er ist eine Waffe zur Bekämpfung des Geistes.
Die ständige Wiederholung eines Mantras schafft eine große spirituelle Kraft und Energie und verstärkt die spirituellen Eindrücke.
Die Wiederholung des Mantras ruft Schwingungen hervor. Schwingungen lassen bestimmte Formen entstehen. Die Wiederholung von "Om Namah Shivaya" lässt die Gestalt Shivas im Geist entstehen; die Wiederholung von "Om Namo Narayanaya" ruft die Form Haris hervor.
Die Herrlichkeit des Namens Gottes gründet nicht auf Argumentation und Intellekt. Sie kann mit Sicherheit nur durch Hingabe, Glaube und ständige Wiederholung erfahren oder verwirklicht werden.
Es gibt drei Arten von Japa, nämlich Manasika Japa (geistiges Wiederholen), Upamsu Japa (summende, flüsternde Wiederholung) und Vaikhari Japa (lautes, hörbares Wiederholen).
Die geistige Wiederholung ist machtvoller als lautes Japa.
Man stehe um vier Uhr morgens auf und praktiziere zwei Stunden lang Japa. Brahmamuhurta, die Zeit vor Sonnenaufgang, ist die günstigste Zeit für Japa und Meditation.

Wenn man kein Bad nehmen kann, wäscht man die Hände, Füße, das Gesicht und den Körper und setzt sich zum Japa hin.
Man richtet das Gesicht dabei nach Norden oder nach Osten. Das erhöht die Wirksamkeit des Japa.
Man setzt sich auf eine Kusha-Grasmatte, ein Fell oder einen kleinen Teppich und legt ein Tuch darüber. Das bewahrt die Körperenergie.
Vorher sollte man ein Gebet sprechen.

Die Haltung soll fest und unbeweglich sein. Man muss drei Stunden lang ununterbrochen in Padma (Lotus), Siddha (Löwe) oder Sukha-Asana (Schneidersitz) sitzen können.
Man wiederholt das Mantra mit dem Gefühl und der inneren Einstellung, dass der Herr im eigenen Inneren wohnt, dass Reinheit von Gott in den Geist fließt, dass das Mantra das Herz reinigt und Wünsche, Begierden und schlechte Gedanken auslöscht.

Man sollte Japa nicht in Eile ausüben, so wie ein Arbeiter seine Arbeit so schnell wie möglich erledigen will. Praktiziere langsam, mit Gefühl, Einpünktigkeit des Geistes und konzentrierter Hingabe.
Sprich das Mantra klar und deutlich fehlerlos aus. Wiederhole es nicht zu schnell und nicht zu langsam.
Benutze nicht den Zeigefinger beim Zählen der Perlen. Nimm Daumen, Mittel- und Ringfinger. Wenn du eine Mala durchgezählt hast, drehe sie um und gehe wieder zurück, ohne den Meru zu überkreuzen. Bedecke deine Hand mit einem Tuch.

ganesha

Sei wachsam. Bewahre eine wache Achtsamkeit während des Japa. Mach im Stehen weiter, wenn Schlaf dich überkommt.
Nimm dir vor, eine gewisse Mindestanzahl von Malas durchzugehen, bevor du aufhörst.
Die Mala ist eine Peitsche, die den Geist zu Gott treibt.
Übe Japa auch manchmal ohne Mala. Richte dich nach der Uhr.
Praktiziere zusammen mit Japa auch Meditation. Das ist Japa-Sahita-Dhyana. Die Mantra-Wiederholung wird allmählich schwächer und geht in reine Meditation über. Das ist Japa-Rahita-Dhyana.
Mache täglich vier Japa-Sitzungen - früh am Morgen, mittags, abends und nachts.
Ein Verehrer Vishnus sollte "Om Namo Narayanaya" wiederholen, ein Anhänger Shivas "Om Namah Shivaya", ein Anhänger Krishnas "Om Namo Bhagavate Vasudevaya", ein Anhänger Ramas "Om Sri Ramaya Namah" oder "Om Sri Rama Jaya Rama Jaya Jaya Rama", ein Verehrer Devis das Gayatri- oder Durga-Mantra.
Es ist besser, bei einem Mantra zu bleiben. Sieh Krishna in Rama, Shiva, Durga, Gayatri und in jedermann.
Regelmäßigkeit in der Japa-Praxis ist äußerst wichtig. Setze dich immer zur selben Zeit an denselben Platz.
Unter Purascharana versteht man die 100.000fache Mantra-Wiederholung pro Silbe des Mantras.
Japa muss zur Gewohnheit werden. Man muss das Mantra sogar im Traum wiederholen.
Japa Yoga ist der leichteste, schnellste, sicherste, einfachste und günstigste Weg zur Gottesverwirklichung. Ehre dem Herrn! Ruhm und Herrlichkeit seinem Namen!
Oh Mensch! Nimm Zuflucht zu seinem Namen. Der Name und das Benannte sind untrennbar.

Zurück | Übersicht | Weiter

 

 
Design powered and sponsored by: Pixeltempel - Multimedia & Webdesign Login FMY e.V. Intern Haftungsausschluss Impressum nach TDG Interne Suche Linkliste Literatur Wollen Sie unsere Website zu Ihrer Browser Startseite machen? Moechten Sie diese Seite Ihren Favoriten hinzufügen? Aufwaerts