FMY e.V. fördert Yoga im Raum Moenchengladbach
Bildmotiv zum Thema Indien und Yoga!
E-Mail an FMY e.V. Beispielstunden Anmeldung zum Ueben Uebunbsarchiv-Asana Yoga-Fotos-Filme-Texte Shop für Yoga-Artikel Gastbuch Seiten empfehlen Abwaerts
Mediation Kleine Einführung in die Meditationstechniken der Yoga-Lehre ( - 2 von 6 - )

Zurück ◄

Yoga heute
Chakras & Energie
Hand - Mudras
Hatha Yoga
Yoga Pradipika
Urklang & Yoga
Tinnitus
Meditation
Mantra
Katha Upanishad
Bhagavad Gita
Yoga Sutras
Astanga Yoga
Advaita Vedanta
Gedichte

 

 

Die Yoga-Lehre im Kulturellen Zusammenhang

Die materialistisch naturwissenschaftliche Orientierung des Denkens im 20. Jahrhundert hat mit der Industrialisierung eine technologische Dimension geschaffen, die uns global vor Augen führt, welche Gefahren es birgt, Natur und Kosmos einzig als für den Menschen nutzbringend zu begreifen. Ökologische Katastrophen grassieren und eine einst gesteigerte Lebensqualität verkehrt sich allmählich ins Gegenteil. Diese regressive Entwicklung erscheint als ein Resultat der Missachtung ganzheitlicher Existenz-zusammenhänge, ein Ergebnis vereinzelnder Wahrnehmungen und Denkprozesse.

Die Achse, um die dieses Dilemma rotiert, ist das Wertbewusstsein, die Wünsche des Einzelnen und der gesamten westlichen Kultur. Das Streben nach Zufriedenheit, nach Befriedigung durch das Anhäufen materieller Güter. Was aber ist wenn wir entdecken, dass Zufriedenheit keine Eigenschaft der Dinge ist, die wir erstreben, sondern die unseres eigenen Geistes, unseres eigenen Bewusstseins?

Schon vor 2000 Jahren sah die Yoga-Lehre die Ursache für den Missstand des Menschen in seiner Umwelt im menschlichen Geist, weil dieser durch sein ruheloses Fordern, Begehren, Zweifeln und Irren die naturgegebene Einheit stört. Das philosophische Denken der, Inder kreiste von jeher um die Frage: "Wie kann der Mensch mit sich seiner Umwelt und den Welten über sich in Harmonie leben?" Dabei Kristallisierte sich ein monistisches Weltbild heraus, dass alles Seiende auf ein einheitliches Grundprinzip zurückführt. Demnach ist das individuelle Bewusstsein ein Teilausdruck des kosmischen Bewusstseins, das Grundlage des gesamten manifestierten Universums ist.

Das ständige Suchen nach einer letzten Einheit, ist das Hauptmotiv der vedischen Religionsphilosophie ( 2000 v. Chr.). Hier gelten alle Gegensätze als bloß phänomenal, also prinzipiell auflösbar. Die Besonderheit der vedischen Philosophie besteht darin, das sie dem Menschen selbst und nicht irgendwelchen Göttern zutraut, die vollkommene Einheit im Inneren und Äußeren durch eigenes Bemühen wieder herzustellen und zu bewahren.

Das Wort Yoga, von der aItindischen Schriftsprache Sanskrit hergeleitet, bedeutet aus diesem Zusammenhang heraus das binden des Menschen in die kosmische Harmonie. In diesem Kontext entwickelte sich die Yoga-Lehre zu einer Wissenschaft, die eine Vielzahl möglicher Wege zum Erreichen ihres Ziels aufzeigt und trotz ihres hohen Alters die Wissenschaft heute noch in Erstaunen versetzt.

Einer der ältesten, systematischen Wege in die kosmische Gesamtharmonie ist die Meditation.

Das Wort Meditation (lateinisch "meditatio") bedeutet Nachsinnen bzw. Nachdenken und entspricht der philosophischen Haltung des Menschen gegenüber dem Sein. Die Anwendung dieses verschwommenen Begriffs auf die psychologisch und konkret zu fassenden Psychotechniken, wie sie Raja-Yoga oder auch Zazen vermittelt, hat sich leider international durchgesetzt. Meditation bedeutet im Raja-Yoga eher eine wache psychische Anstrengung im Sinne einer passiven Konzentration auf ein äußeres oder inneres Objekt mit der Folge automatisch eintretender Ganzheitserlebnisse. Mit passiv ist das Vermeiden jeden Agierens im Denken gemeint und Konzentration soll das Halten, Sammeln bzw. als nicht Loslassen der Aufmerksamkeit aufgefasst werden.

Zurück | Übersicht | Weiter

 

 
Design powered and sponsored by: Pixeltempel - Multimedia & Webdesign Login FMY e.V. Intern Haftungsausschluss Impressum nach TDG Interne Suche Linkliste Literatur Wollen Sie unsere Website zu Ihrer Browser Startseite machen? Moechten Sie diese Seite Ihren Favoriten hinzufügen? Aufwaerts