FMY e.V. fördert Yoga im Raum Moenchengladbach
Bildmotiv zum Thema Indien und Yoga!
E-Mail an FMY e.V. Beispielstunden Anmeldung zum Ueben Uebunbsarchiv-Asana Yoga-Fotos-Filme-Texte Shop für Yoga-Artikel Gastbuch Seiten empfehlen Abwaerts
Mediation Kleine Einführung in die Meditationstechniken der Yoga-Lehre ( - 3 von 6 - )

Zurück ◄

Yoga heute
Chakras & Energie
Hand - Mudras
Hatha Yoga
Yoga Pradipika
Urklang & Yoga
Tinnitus
Meditation
Mantra
Katha Upanishad
Bhagavad Gita
Yoga Sutras
Astanga Yoga
Advaita Vedanta
Gedichte

 

Raja-Yoga nach Patanjali

Um eine systematische Grundlage zur Meditation zu schaffen, verfasste Patanjali (indischer Gelehrter um Chr. Geb.) vor dem Hintergrund der Veden und der Sankhya Philosophie 185 Aphorismen, die bis heute als Grundlage des gesamten Yoga-Systems gelten. Zur Orientierung dienen den meisten Yoga-Schulen acht Punkte dieser Sutren, von denen fünf der Vorbereitung auf die Meditation dienen. In den verschiedenen Yoga-Schulen wird der achtgliedrige Pfad meist im Kontext kulturgebundener Religionspsychologie vermittelt. Darauf ist hier aus Gründen religiöser Neutralität verzichtet worden.

Die Vermittlung meditativer Techniken soll hier eher im Sinne der Überschreitung kultureller Grenzen zur ganzheitlichen Entfaltung menschlicher Anlagen verstanden werden. Insofern dient Meditation hier nicht der Vereinigung des Individuums mit einer bestimmten Gottvorstellung, sondern der Befreiung des evolutionären Potentials im menschlichen Bewusstsein.

michelangolo

Die Grundsätze

Yama, Niyama, Asana, Pranayama, Pratyahara, Dharana, Dhyana, und Samadhi
sind die acht Glieder der RayaYoga.

Neben Yama und Niyama, den sozial- und individualhygienischen Regeln des Yoga, bildet Asana bzw. die Körperhaltung eine wichtige Komponente der Meditation.

Grundsätzlich wird für die Meditation eine stabile, bequeme Sitzhaltung gefordert, wobei eine aufrechte Wirbelsäulenhaltung gewährleistet sein soll. Abgesehen von einer minimalen Haltefunktion im Ausbalancieren der freien Sitzhaltung sollte die Skelettmuskulatur entspannt werden. In diesem Zusammenhang empfohlene Sitzhaltungen sind Padmasana (Lotossitz) oder Vajrasana (Fersensitz). Die Meditation Wird frei sitzend, und nicht angelehnt oder gar liegend durchgeführt, weil die Haltung dem Wachzustand entsprechen soll und jedes Zusammensacken oder Wegknicken des Oberkörpers dem Meditierenden eine Veränderung der wachbewussten Aufmerksamkeit signalisiert. Diese Haltung sollte, dem europäischen Zeitmangel entsprechend, mindestens eine Stunde schmerzfrei gehalten werden können. Für die Desensitivierung bzw. den Abbau von altem Stress ist die fortschreitende Senkung des Skelettmuskeltonus von großer Bedeutung.

Nachdem das zur Meditation notwendige Asana beherrscht wird, wird die Aufmerksamkeit auf Pranayama gerichtet.

Pranayama setzt sich aus zwei Worten zusammen, aus Prana und Ayama. Prana meint die Lebensenergie, die das Universum auf allen Ebenen durchdringt. Prana meint auch die Energie, die bedingt, dass die materielle Welt, die wir wahrnehmen, erschaffen, erhalten und zerstört wird. Prana ist die Kraft, die den Stoffwechsel der Zellen ermöglicht und die Sterne bewegt. Ayama heißt Verlängerung, Ausweitung, Regulierung, Kontrolle und Nicht-Zerstreuung. Pranayama meint also gleichermaßen das Ausdehnen, Regulieren, Kontrollieren und Nicht-zerstreuen von Prana wie auch das freie Fließen dieser Energie in unserem Organismus und in allem, was sich manifestiert.

Die Atemführung ist ein wesentlicher Schritt zur Beherrschung des Geistes. In einem chinesischen Gleichnis zur inneren Wahrheit heißt es: " Der Wind bewegt die Oberfläche des Wasser, so wird die Wirkung des Unsichtbaren sichtbar." Vergleicht man das Atemgeschehen mit der Brandung des Meeres, so sind die mit jeder Woge ins Meer gespülten Sandkörner mit Gedanken gleichzusetzen, die aus der Erinnerung ins Bewusstsein gespült werden. Die Beherrschung des Atems ermöglicht also die Kontrolle der Gedanken.

Durch Beobachtung der Spontanatmung und darauf folgende atemsensibilisierende Übungen werden zuerst die Atembereiche des Körpers bewusst gemacht. Die dann folgenden Übungen wie Mula-Bandha, Uddiyana-Bandha und Jalandhara-Bandha dienen der, Atem- und Energieführung in den Pranayamas. Kapalabhati ist eine weitere Übung, deren Ausführung den Pranayamas vorausgehen soll um eine unnötige Gefährdung des Übenden auszuschließen. Erst nach der Beherrschung dieser Vorübungen soll mit der eigentlichen Übung der Pranayamas begonnen werden. Da es nicht, gefahrlos ist, diese Übungen ohne Anleitung zu praktizieren, sind sie hier nicht weiter ausgeführt.

Zurück | Übersicht | Weiter

 

 
Design powered and sponsored by: Pixeltempel - Multimedia & Webdesign Login FMY e.V. Intern Haftungsausschluss Impressum nach TDG Interne Suche Linkliste Literatur Wollen Sie unsere Website zu Ihrer Browser Startseite machen? Moechten Sie diese Seite Ihren Favoriten hinzufügen? Aufwaerts