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Urklang & Yoga Nada Yoga ( - 2 von 7 - )

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Laya Yoga

Jede Meditationspraxis oder -technik, welche die Hemmungen des Geistes auflöst und seine Aktivität zum Stillstand bringt, wird Laya Yoga genannt. Unter dem Begriff Laya Yoga sind viele verschiedene Methoden zu finden, und eine davon ist Nada Yoga. Selbst während der Antar Mauna (Innere Stille) Meditation ist man in der Lage, das Bewusstsein zu einem Zustand vollständigen Ruhens zu führen.

Die großen Meister des Hatha Yoga im Altertum, wie Gherand Rishi und andere, meinten, dass Hatha Yoga auch ein Teil von Laya Yoga sein könne. Atemübungen z.B. können dazu benutzt werden, einen völlig spannungsfreien mentalen Zustand zu erreichen. Nada Yoga ist auch eine wichtige Methode im Tantra.

Nada Yoga - eine Definition

Das Wort Nada stammt von der Sanskritwurzel Nad. Nad bedeutet strömen. Die ethymologische Bedeutung von Nada ist ein Prozess oder ein Strom von Bewusstsein. Gewöhnlich bedeutet das Wort Nada Klang.

Verschiedene Nadastadien

Im Tantra geht man davon aus, dass Klang in vier Dimensionen vorkommt - vier Stadien von Klang in Bezug auf Frequenz, Feinheit und Stärke:

1. der grobe (gewöhnlich hörbare, materielle) Klang
2. der mentale Klang
3. der visualisierte Klang
4. der transzendente Klang.

Dies können wir mit anderen tantrischen Meditationen vergleichen, wo wir mit den Sinnen beginnen, um den Geist zufrieden zu stellen, und Sicherheit schaffen, um tiefer zu gehen.

Vom Körper gehen wir zum Atem, der erlebt wird, ohne dass wir eingreifen. Auf diese Weise wird ein deutlich entspannter Zustand ausgelöst.

Mit einem Mantra, einer Klangsilbe, die wir mental wiederholen, transzendieren wir den Geist und erreichen die inneren Klänge und Symbole, Bilder, die wir vor dem inneren Blick sehen, und die, je nach ihrer Natur, bestimmte Bewusstseinsstufen repräsentieren.

Durch das Symbol setzen wir uns über gewöhnlich unbewusste Zustände hinweg und kommen näher an den Kern unseres Wesens und den Zustand von reinem Sein.

Gewöhnliche Laute sind die gröbste Manifestation von Klang. Wir sind auf den groben Klang aufmerksam, und wir hören ihn jeden Tag. Es sind die Schwingungen, die aus der Umgebung auf unser Trommelfell treffen.

Von dort aus gehen wir weiter zu anderen und feineren Klängen.

Nachdem wir die groben und durch die Sinne greifbaren Klänge verlassen haben, können wir uns der mentalen bewusst werden. Dies sind Klänge, die wir im Geist hören. Deren Frequenz und Stärke ist abhängig von dem Zustand, in dem wir uns im Körper wie im Geist befinden. In einem entspannten Zustand sind sie leicht zu erfassen. Aber die Klänge werden auch deutlicher, wenn wir ermattet oder erregt sind, oder nach starker physischer Anstrengung, wie nach einer Joggingtour oder intensivem und langem Tanzen.

Wenn wir uns weiter vertiefen, erreichen wir den visuellen oder den astralen Klang, den Klang, den es im inneren Raum gibt und der in visuellen Formen auftritt. Bestimmte Formen entsprechen bestimmten Klängen und bestimmten Zuständen. Klänge und Formen, die wir z.B. in unseren Träumen erleben, gehören auf diese Stufe, ebenso wie Klänge, die mit bestimmten Meditationssymbolen verbunden sind.

Hinter den visuellen Klängen befindet sich der transzendente oder überbewusste Klang. Der transzendente Klang und das transzendente Bewusstsein sind dasselbe. Im Nada Yoga wird das allumfassende Bewusstsein in Form von Klang aufgefasst.

Das greifbare oder grobe Universum, das wir durch unsere Sinne erleben, der Geist und unser normales Erleben vom Menschen, können auf diese Weise auf ihre Quelle zurückgeführt werden, den Klang, Nada.

Für den Nada Yogi kommt es darauf an, in Kontakt zu kommen mit den Klängen, die es in den anderen Dimensionen, der mentalen und der psychischen, gibt. Dadurch werden die Fähigkeiten des Geistes erweitert. Lass uns die vier Stufen im einzelnen betrachten. Auf Sanskrit heißen sie: Para, Pashyanti, Madhyama und Vaikhari.

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